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Modellregion oberer Vinschgau, bis 2030 ?

Der Malser Weg, bisher ziemlich steinig, in eine Region ohne Pestizide, ist nach der Anregung von Dr.Vandana Shiva bei ihrem Besuch hier in Mals ist mit vereinten Kräften bis 2030 möglich, das sind noch 10,5 Jahre !

Doch was vereint die Kräfte? Die Chemie Lobby mit ihrem industriell-agrarpolitischen Kartell hat es geschafft durch Medienhilfe ihr Anliegen = eine Welt ohne Pestizide ist nicht sinnvoll, der Bevölkerung einzutrichtern. Auch wenn die einzelnen Chemiefirmen und Marketingunternehmen der Agrarbranche untereinander in hartem Wettbewerb stehen, sind sie sich in den Kernaussagen nach Außen einig.

Im Gegensatz dazu stehen die Umweltaktivisten, jeder mit eigener Wahrheit und jeder kämpft auf eigene Kasse. Meine Frage dazu ist nach einiger Zeit der Beobachtung entstanden: Wie kann eine wirksame Strategie aussehen, gemeinsam ein Modell zu erschaffen, daß alle Kräfte bündelt, die Einzelkämpfer vereint, die Einzelmeinungen zusammen ausdrückt um eine bessere Zukunft, jenseits von Klimakollaps, Altersarmut, Digitaler Kontrolle, Big Brother Szenarien, in die Welt zu setzen?

Was ist der Treibstoff in unseren Gehirnen und Herzen, der diese Vision ermöglicht?

Wie sieht eine neuronale Verschaltung aus, die Gemeinsames Wirken von Individuen als Prinzip hat?

Das ist ein Teil der Feldforschung, die Kiwaneo unterstützt um einen Beitrag zu leisten für eine positive Zukunft.

Der Raum hat eine wahrnehmbare Qualität

Physisches Überleben ist in jedem Stall möglich, wer bewußt leben möchte, kommt zu anderer Anschauung

Seit meiner frühesten Jugend hat mich Architektur und die Gestaltungskraft in ihr fasziniert, mein Augenmerk lag besonders auf den romanischen Bauwerken mit ihrer Erdverbundenheit, später haben mich die gotischen Bauwerke in ihren Bann gezogen, drücken sie noch in gelungener Harmonie die Möglichkeiten des menschlichen Geistes aus, Stein als Licht darzustellen, danach war für mich Architektur lange Zeit uninteressant, erst jetzt durch Überlegungen, wie wir wieder den Raum für den kreativen Geist nutzen wollen, in neuer Verbindung zur irdisch materiellen Form, beginnt mich Architektur zu begeistern.

Buckminster Fuller hat den Auftakt in diese Formenwelt angeschlagen, mit Bezug auf Gestaltungsprinzipien der Natur.

Architektur verrät viel über den entwerfenden Geist in ihr, bestimmend ist immer mein eigener Ausdruck, ist dieser stark, so beeinflußt ihn der Raum wenig, bin ich als Mensch jedoch geschwächt, läßt sich die Vibration oder Schwingung des Außen leichter auf mich übertragen.

Ich stelle mir das immer vor mit zwei Gitarren nebeneinander, der Anschlag der einen bringt die andere in Resonanz.

Architektur kann dazu beitragen verschüttetes Bewußtsein wieder an die Oberfläche zu holen und Muster in der menschlichen Seele zum schwingen zu bringen.

Paradigmenshift:

Vom Materialismus zur Einsicht, dass beides existiert:

Welle und Teilchen